
Einsatzübung im Vlothoer Hafen
Was am vergangenen Freitag wie ein normaler Ausbildungsabend im Ortsverband begann,
wurde für die Gruppen des Technischen Zuges schnell zu einem außergewöhnlichen Dienst.
Plötzlich wurden die ersten Einsatzkräfte per Funkmelder alarmiert. Angefordert wurden die Bergungsgruppen sowie die Fachgruppe Wassergefahren mit dem Auftrag, verletzte Personen in der Nähe der Weser zu suchen und zu bergen.
Nach kurzer Absprache mit dem Zugführer Andreas Bartels fuhr die Gruppe für Wassergefahren zunächst die nah gelegene Slipstelle in Bad Oeynhausen/Rehme an um das Arbeitsboot ins Wasser zu bringen, während die Bergungsgruppen mit ihren Fahrzeugen einen Bereitstellungsraum in Vlotho ansteuerte um dort auf weitere Befehle zu warten. Gemeinsam wurden die Gruppen dann in den Vlothoer Hafen beordert, wo der Hauptteil der Übung stattfinden sollte.
Dort angekommen klärte der Zugführer die Gruppenführer Daniel Döhr und Thorsten Wachs über weitere Details der Übung auf: am Uffelner Weserufer wurden Jugendliche während eines Zeltlagers verletzt, die nun abtransportiert werden sollten. Da der Zugang zu dieser Einsatzstelle nur vom Wasser her möglich war, mussten die Gruppen zur Erledigung dieses Auftrags zusammenarbeiten.
Im Einzelnen mussten die Bergungsgruppen beide Weserufer ausleuchten sowie die Verletztensuche durchführen, während die Gruppe für Wassergefahren einen behelfsmäßigen Bootsanleger am Uffelner Ufer aufbaute und mit dem Arbeitsboot Transportfahrten für die Bergungsgruppen übernahm.
Nachdem die "Verletzten", Jugendliche aus der Jugendgruppe des Ortsverbands, versorgt waren, konnten die THW-Helfer den Übungseinsatz beenden und kehrten zurück in die Unterkunft, wo bereits ein kleiner Imbiss auf sie wartete. Der Zugführer zeigte sich mit dem Verlauf der Übung insgesamt zufrieden.