Im THW-Ortsverband Vlotho wurde die Helfervertretung neu gewählt. Die Helferinnen und Helfer entschieden sich für Emely als neue Helfersprecherin sowie Nico als ihren Stellvertreter.
Die Helfersprecherin und ihr Stellvertreter übernehmen eine wichtige Funktion innerhalb des Ortsverbandes. Sie vertreten die Interessen der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, stehen als Ansprechpartner für Fragen, Wünsche und Anregungen zur Verfügung und bilden ein wichtiges Bindeglied zwischen der Helferschaft und der Ortsverbandsführung.
Helfersprecherin Emely und stellvertretender Helfersprecher Nico, daneben der Ortsbeauftragte Andreas.
Mit der Wahl von Emely zur Helfersprecherin wird erstmals eine Frau an der Spitze der Helfervertretung des Ortsverbandes stehen. Gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Nico wird sie sich künftig für die Anliegen der Helferschaft einsetzen und das kameradschaftliche Miteinander im Ortsverband unterstützen.
Der THW-Ortsverband Vlotho gratuliert der neu gewählten Helfersprecherin und ihrem Stellvertreter herzlich zur Wahl und wünscht beiden viel Erfolg bei der Wahrnehmung ihrer neuen Aufgaben. Gleichzeitig gilt der Dank der bisherigen Helfervertretung für ihr Engagement und die geleistete Arbeit.
Vom 18. bis 20. September 2026 waren wir für ein Ausbildungswochenende an einem Kieswerk in Bad Oeynhausen. Im Mittelpunkt stand dabei vor allem unsere Fachgruppe Wassergefahren. Ziel war es, mit den verschiedenen Systemen der Fachgruppe zu üben und die Abläufe beim Aufbau praktisch zu trainieren. Unterstützt wurde sie dabei von unserer Bergungsgruppe. Am Ende entstanden zwei unterschiedliche schwimmende Stege: einer aus dem modernen modularen Schwimmkörper-System und ein klassischer Tonnensteg aus Fässern und Holz.
Moderne Schwimmkörper im Baukastensystem
Beim ersten Steg kam das modulare Schwimmkörper-System zum Einsatz. Es besteht aus einzelnen Kunststoff-Schwimmkörpern, die miteinander verbunden werden. Für die Fachgruppe Wassergefahren ging es vor allem darum, den Aufbau des Systems zu üben und die einzelnen Arbeitsschritte weiter zu festigen. Die Elemente wurden Stück für Stück zusammengesetzt und der Steg anschließend am Wasser positioniert und gesichert.
Tonnensteg: Mit Fässern und Holz
Als zweite Variante wurde ein klassischer Tonnensteg aus Fässern, Rundhölzern und Bohlen aufgebaut. Dabei konnten die Helferinnen und Helfer auch diese bewährte Bauweise praktisch üben und die einzelnen Arbeitsschritte noch einmal festigen. So wurde neben dem modernen modularen Schwimmkörper-System auch eine einfachere, klassische Lösung mit in die Ausbildung eingebunden.
Fokus auf das modulare Schwimmkörper-System
Der Schwerpunkt des Wochenendes lag klar auf der Fachgruppe Wassergefahren und dem Üben mit ihren Systemen. Besonders wichtig war dabei der Aufbau mit dem modularen Schwimmkörper-System, da dieses heute vor allem für den Stegebau genutzt wird. Die Bergungsgruppe unterstützte beim Aufbau und beim Bewegen des Materials. Der zusätzlich gebaute Tonnensteg diente dabei vor allem dazu, auch eine ältere und bewährte Bauweise noch einmal praktisch zu üben.
In den vergangenen Wochen nutzten die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks ein abbruchreifes Gelände in für eine praxisnahe Ausbildungsübung. Bevor das Gelände künftig zurückgebaut wird, bot es noch einmal ideale Bedingungen, um realistische Einsatzszenarien rund um beschädigte Gebäude zu trainieren.
Am 10. Mai war der Ortsverband Vlotho des Technischen Hilfswerks bei der 7. Uffelner Meile in Vlotho-Uffeln vertreten. Die Veranstaltung stellte eine gute Gelegenheit dar, interessierten Besucherinnen und Besuchern die Ausstattung und Aufgaben des THW näher zu erläutern. Vor Ort zeigten die Einsatzkräfte verschiedene Fahrzeuge, Geräte und typische Einsatzmöglichkeiten aus der Arbeit des Ortsverbandes.
Am kommenden Sonntag findet zum siebten Mal die „Uffelner Meile“ statt, und auch wir sind wieder dabei und präsentieren unsere Ausstattung und Aufgaben. Ihr findet uns am 10. Mai 2026 im Zeitraum 12-17 Uhr auf dem Supermarkt-Parkplatz an der Mindener Straße in Vlotho-Uffeln.
Rund 250 Einsatzkräfte aus 26 Ortsverbänden des Technischen Hilfswerks (THW) probten vom 20. bis 22.09.2024 in Minden an und auf der Weser den Ernstfall. Aus dem Ortsverband Vlotho nahmen der Zugtrupp und die Fachgruppen Wassergefahren sowie Notversorgung und Notinstandsetzung mit insgesamt 20 Einsatzkräften an der Übung teil.
Übungsszenario war eine Hochwasserlage, entstanden durch wochenlange heftige Niederschläge. Neben einer massiven Überflutung der Mindener Innenstadt wurden Schäden an diversen Brücken angenommen. Ziel der Großübung war die Errichtung einer Ponton-Schwimmbrücke, die innerhalb kurzer Zeit sowohl Einsatzkräften als auch lokaler Bevölkerung ein sicheres Überqueren der Weser ermöglichen sollte. Nach den zurückliegenden Starkregen- und Hochwasser-Ereignissen der vergangenen Monate – unter anderem entlang der Weser im Januar, Bayern im Juni, Polen und Tschechien im September – ein durchaus realistisches Szenario.
Bereits früh am Freitag hatten zahlreiche THW-Kräfte unter Führung des Vlothoer Zugtrupps damit begonnen, ein komplettes Camp inklusive Verpflegungsstation zu errichten. Für die beteiligten Gruppen „Notversorgung und Notinstandsetzung“ und „Logistik Verpflegung“ eine Herausforderung, schließlich mussten für alle Kräfte bis Einbruch der Dunkelheit ein Zeltquartier errichtet und für das gesamte Wochenende täglich drei Mahlzeiten bereitgestellt werden.
Camp für die Einsatzkräfte (Foto: THW-Mediateam LVNW/M. Clauß)
Freitagnachmittag wurde es dann ernst – Startschuss für den Brückenbau. Zunächst wurden vier Kranplätze eingerichtet, um die Pontons der Fachgruppen Wassergefahren als Schwimmkörper der späteren Brücke sicher zu Wasser zu lassen. Mit Trägern und Fahrbahnplatten wurden daraus zunächst acht einzelne schwimmende Arbeitsplattformen errichtet, die schließlich am Samstag zur fast 80 Meter langen Brücke über die Weser kombiniert werden konnten. Die Vlothoer Fachgruppe Wassergefahren unterstützte den Bau mit dem LKW mit Ladekran, sowie mit einem Sicherungsboot für die auf dem Wasser eingesetzten Helferinnen und Helfer.
LKW mit Ladekran (Foto: THW-Mediateam LVNW/M. Clauß)
Zufrieden zog Übungsleiter Christian Machenschall Bilanz: „Die Brücke war innerhalb des gesetzten Zeitfensters fertig – das Übungsziel wurde also voll und ganz erreicht. Natürlich gibt es immer das eine oder andere zu verbessern. Aber dafür sind Übungen ja da.“ Auch THW-Landesbeauftragter für NRW, Nicolas Hefner, der sich vor Ort ein Bild der Übung machte, war angesichts der erbrachten Leistungen voll des Lobes: „Der Brückenschlag 2024 hat einmal mehr gezeigt, dass das THW jederzeit in der Lage ist, auch auf große Katastrophenszenarien angemessen zu reagieren. Ich kann allen Helferinnen und Helfern, die hier einmal mehr ihre Freizeit geopfert haben, nur von ganzem Herzen danken und meine Hochachtung aussprechen. Danke, dass Sie, dass Ihr da seid.“
Teilnehmende Einsatzkräfte vor der fertiggestellten Brücke (Foto: THW-Mediateam LVNW/R. Kosse)
Am Sonntag schließlich erfolgten Abbau von Brücke und Camp. Gegen 16:00 Uhr hatte auch der letzte Helfer das Übungsgelände verlassen und den Heimweg angetreten. Gut gerüstet für den nächsten Ernstfall.
Vom 31.05. bis zum 02.06.2024 hat die Fachgruppe Wassergefahren des Ortsverbandes (OV) Datteln uns in Vlotho für einen gemeinsamen Wasserdienst auf der Weser besucht. Dabei sollten verschiedene Manöver vertieft und die Einsatzmöglichkeiten eines Sonars bei Strömung erprobt werden.